Ost-West als Form interkulturellen Arbeitens
»Es lebe der KLEINE Unterschied! Wie kann das gemeinsame Leben und Arbeiten für uns Ostdeutsche und Westdeutsche einfacher und harmonischer werden?«
»Nein, mit ost-west haben wir hier kein Problem. Wir verstehen uns bestens.« Das ist eine häufige Aussage in gemischten Teams. Reden fällt den Beteiligten oft schwer. Aber wer genauer hinhört, erfährt auch von kränkenden Erfahrungen und Angst vor Abwertung auf beiden Seiten. Kulturelle Eigenarten lassen sich nicht einfach in einem Training verändern. Hier werden Austausch und Gespräch nötig. Verständigung beginnt genau da, wo wir von der automatischen Gleichheitsvermutung abrücken, wo wir anfangen wirklich hinzuhören und uns von den Erfahrungen und Gefühlen des Anderen berühren zu lassen.
Deshalb bieten wir – Romy Brock und Katharina Stahlmann als deutsch-deutsches Berater-Paar – Veranstaltungen an, bei denen es darum geht in Kontakt zu treten und das Erleben zu fördern. Dabei geben wir Ost- und Westdeutschen in geschützter Atmosphäre die Möglichkeit, sich gegenseitig ihre Erfahrungen mitzuteilen und von sich zu erzählen.
Miteinander über die Unterschiede zu reden, erzeugt einen gemeinsamen Blick auf eben jene Unterschiede. Dadurch entstehen – scheinbar paradox – Verständnis und Gemeinschaftsgefühl. Diese Haltung stärkt das Miteinander-Arbeiten und beflügelt gemeinsame Visionen.